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MEHLSPEISEN

Apfelknoedel
Bratapfel
Buchteln mit Vanillesauce
Erdbeerknoedel
Kaiserschmarren
Marillenknoedel
Topfenknoedel
Zwetschkenknoedel
Zwetschkenauflauf
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MEHLSPEISEN

 
In der österreichischen und vor allem der Wiener Küche hat der Begriff Mehlspeise eine viel umfassendere Bedeutung. „Die zahlreichen Mehlspeisen, die heute mit der Wiener Küche verbunden werden, verdanken ihre Entstehung den rigorosen Fastengeboten der katholischen Kirche. An rund 150 Tagen im Jahr durften die Gläubigen kein Fleisch essen. Da Fisch oft sehr teuer war, entwickelten sich zahlreiche Gemüse-, Eier- und Mehlspeisgerichte.
 
Das wesentliche Merkmal der traditionellen österreichischen Mehlspeisen ist daher nicht das Mehl, sondern dass sie fleischlos sind. Einige dieser Speisen enthalten gar kein Mehl. Ursprünglich waren sie auch nicht zwangsläufig süß, sondern konnten auch herzhaft sein. Der Begriff Mehlspeisen ist in österreichischen Kochbüchern seit dem 18. Jahrhundert belegt. Dazu zählten zunächst vor allem Schmarren, Strudel, Schmalzgebäck, Nocken und Nudeln. Da Knödel mit Obstfüllung früher aus Nudelteig zubereitet wurden, gehörten sie ebenfalls zu den Mehlspeisen. Weitere heute bekannte Mehlspeisen sind Dalken, Buchteln und Palatschinken.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts wandelte sich die Bedeutung des Begriffs Mehlspeise in der Wiener Küche zu einem Synonym für den abschließenden Gang eines Menüs; seitdem wird er nur noch für süße Speisen verwendet.
 

Buchteln Kaiserschmarren Zwetschkenknödel
 

 

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