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SAUCEN - MARINADEN

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SAUCEN und MARINADEN

 
Ob Kartoffeln, Nudeln oder Reis mit Gemüse, Fisch oder Fleisch, wer die Sauce weglässt, spart an der falschen Stelle. Sie ist das i - Tüpfelchen jeden Essens und gibt Pasta oder Braten erst den richtigen Pfiff. Die Kunst, ein Menü durch Sauce oder Dip zu veredeln, besteht darin, den Eigengeschmack zu unterstreichen oder raffiniert zu ergänzen.
 
Das gelingen einer Sauce oder eines Dips hängt natürlich zu einem großen Teil von der Qualität der verwendeten Zutaten ab. Mayonnaise schmeckt frisch einfach am besten, Senf entfaltetet frisch seinen vollen Geschmack. Es empfiehlt sich daher, die Zutaten unmittelbar vor der Verarbeitung zu besorgen.
 
Mayonnaise Sauce bolognese Curry-Dipsauce
 
Saucen werten Speisen auf
 

In der klassischen Küchenlehre bilden Saucen eine Ergänzung zur Speise, um den Geschmack zu ergänzen und den Verzehr zu beeinflussen. Durch ihre Würzung, den eigenen Geschmack und die enthaltenen Aromen wirken sie appetitanregend und verdauungsfördernd. Saucen werten Speisen auf, indem sie entweder die Geschmacksstoffe binden oder Geschmacksträger hinzufügen.

Ebenso wirken sie als Bindung für Speisen, welche aus verschiedenen festen Zutaten bestehen (z. B. Ragouts, Salate). Bei vielen Gerichten übernehmen Saucen ästhetische Funktionen, um durch das Zusammenstellen von Farben Gerichte aufzuwerten (Grüne Sauce, Sauce Choron).

Saucen basieren grundsätzlich auf Flüssigkeiten wie Fonds, Ölen und Milchprodukten, welche mit verschiedenen Zutaten gebunden bzw. angedickt werden. Typisch dafür sind Mehl (Mehlschwitze) und Kartoffelstärke, aber auch stärkehaltige Früchte und Legierungen auf der Basis von Hühnerei werden häufig verwendet. Durch die veränderte Konsistenz werden die anderen Speisebestandteile verbunden und Inhaltsstoffe direkt mit ihnen kombiniert.

 
Marinaden
 

Die Basis von Marinaden bilden je nach Rezept und Verwendungszweck saure Flüssigkeiten wie Essig, Wein, saure Sahne oder Buttermilch und Zitronensaft, ergänzt um verschiedenste Kräuter und Gewürze, auch Pflanzenöl, Zwiebeln und Knoblauch, süße Zutaten wie Honig oder Zucker und anderes.

Das klassische Marinadengewürz enthält Pfeffer, Piment, Senfkörner, Dill, Korianderkörner, Lorbeer und weitere Gewürze, für Schweinefleisch z. B. noch Majoran und Salbei, für Wildbret Basilikum und Rosmarin. Marinaden sollten kein Salz enthalten, da sie sonst durch Osmose den eingelegten Speisen Flüssigkeit entziehen würden und die Aromen schlechter einzögen.

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